Die E3 Spielemesse in Los Angeles hatte auch im Jahr 2012 wieder eine große Anzahl von Highlights zu bieten. Neben vielen interessanten kommenden Spielen wie Call of Duty – Black Ops 2 oder Need for Speed – Most Wanted kristallisierten sich auch neue Trends der Branche bei der E3 in diesem Jahr heraus. So rücken die Macher der Computer- und Videospiele insbesondere den Sektor der Actionspiele immer mehr in den Vordergrund.
Fortsetzungen von bekannten Spielereihen wie Call of Duty im Fokus
Die meisten Besucher der Spielemesse in Los Angeles richteten ihren Blick natürlich vor allem auf die neuen Titel, die vorgestellt wurden. Dabei sind es insbesondere die Fortsetzungen der großen Blockbusterspiele wie Call of Duty – Black Ops 2, Crysis 3, Need for Speed – Most Wanted oder Resident Evil 6, die umfangreich präsentiert wurden. Diese Titel werden alle rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit Nachfolgern für die beiden Konsolen Xbox 360 und PS3 sowie den PC versorgt. Doch nicht nur die großen Kracher konnten begeistern, auch für die Rollenspiele South Park – The Stick of Truth zur TV-Serie oder Ni No Kuni – Der Zorn der weißen Hexe konnten die Fachjournalisten besonders begeistern. Diese beiden Titel werden im kommenden Jahr erscheinen.
Watch Dogs einer der Höhepunkte bei der E3 2012
Im Jahr 2013 dürfen sich die Besitzer von PlayStation, Xbox und Computer auch auf das vermeintliche Topspiel freuen. Denn mit Watch Dogs rückte vor allem ein Spiel ins Rampenlicht, das ein vollkommen neues Game ist und nicht der Nachfolger eines bereits erfolgreichen Titels. Das Actionspiel aus dem Hause Ubisoft galt als eine der großen Überraschungen auf der E3 2012 in Los Angeles. Hier müssen Spieler in der Rolle eines Cyber-Terroristen in das Netzwerk einer ganzen Stadt hacken. Schon bei der Vorstellung wurde deutlich, das Watch Dogs eines der kommenden Highlights auf dem Spielesektor wird.
Action steht wieder mehr im Vordergrund
Bei der Präsentation der kommenden Highlights für Computer- und Videospieler wurde auch ein Trend recht deutlich. Die Macher der Titel stellen die Action wieder mehr in den Vordergrund, während Stealth-Anhänger offenbar weniger Games für ihre Ansprüche finden. Das lange Überlegen über die nächsten taktischen Schritte in einem Spiel scheint von vielen Verantwortlichen wieder ad acta gelegt worden zu sein. Dies wurde insbesondere anhand von Splinter Cell: Blacklist deutlich, setzt sich Sam Fisher nun auch gerne einmal mit roher Gewalt statt überlegtem Vorgehen durch. Ebenso scheinen die Macher von Videospielen auch vor schockierenden Szenen nicht Halt zu machen. Dies wurde anhand von The Last of the Us deutlich, gibt es hier im Spielverlauf doch eine brutale Enthauptung eines Banditen. Zudem scheint auch Lara Croft im kommenden Tomb Raider wenig zimperlich zu sein, wie ihr Feind anhand von einer Pfeilspitze im Hals erkennen muss.